Buchreihe NIPPES - Bemerkenswertes und Unterhaltsames aus einem Kölner Stadtteil


Der Erzbergerplatz und der »Schillplatz«

Reinhold Kruse

Edition Nippes, Bd. 1
Emons Verlag
Broschur
103 Seiten, 54 Abbildungen
Euro 12

ISBN 3-924491-91-7
vergriffen

BAND 1
Der Erzbergerplatz und der Schillplatz 


Der »Geheime Baurat« Hermann Joseph Stübben plante den heute unter Denkmalschutz stehenden Erzbergerplatz. Der Gartendirektor Fritz Encke gestaltete auf ihm die erste gärtnerische Schmuckanlage für Nippes. Die wechselvolle Geschichte Deutschlands der letzten hundert Jahre spiegelt sich bei der Namensgebung und den folgenden Namensänderungen des Platzes wider: Königin-Luise-Platz, Erzbergerplatz, Freiherr-vom-Stein-Platz, Adolf-Hitler-Platz, Königin-Luise-Platz, Erzbergerplatz.
Die Gründe für die Anlegung eines solches Platzes in dem zum Ende des vergangenen Jahrhunderts aufstrebenden Nippes und die Motive bei der Gestaltung der Schmuckanlage werden genauso vermittelt wie die heutigen Bemühungen der Anwohner, die Bedrohungen für den Verlust des Charakters dieses Viertelplatzes abzuwehren und ihn im Sinne Stübbens und Enckes zu erhalten.
Der am Erzbergerplatz anstoßende »Schillplatz« ist nicht im aktuellen »Verzeichnis Kölner Straßen und Plätze« verzeichnet. Demnach gibt es ihn eigentlich nicht und doch existiert er bereits seit über 200 Jahren, wie eine Karte von 1779 belegt.
Ein Vorwort von Frau Dr. Meynen vom Amt des Stadtkonservators Köln, Kurzbiographien der Namensgeber für die Plätze und die angrenzenden Straßen sowie eine Zeittafel zur Entwicklung der beiden ausführlich beschriebenen Objekte runden das Thema ab. Dazu gibt es eine anschauliche und ansprechend arrangierte Bebilderung.


Glückliche Jahre
Kindheitserinnerungen

Lis Böhle

>Edition Nippes, Bd. 2
Emons Verlag
Broschur
104 Seiten
Euro 12

ISBN 3-924491-92-5

vergriffen

BAND 2
Glückliche Jahre in Nippes
Kindheitserinnerungen von Lis Böhle

Lis Böhle (1901-1990) war über viele Jahrzehnte die bekannteste und beliebteste Kölner Mundartautorin. Ihre zahlreichen Veröffentlichungen in Kölner Tageszeitungen und ihre von verschiedenen Verlagen herausgebrachten Bücher sowie die vielen Hörspiele zeugen von einem arbeitsamen Leben für Köln und die "Kölsche Sproch".
Lis Böhle wurde in Köln-Nippes geboren und verbrachte hier ihre Kindheit. Erinnerungen an diese "sillige Zick", in der sie auch den Jungen Hans Schmitt, der später ihr Ehemann werden sollte, kennenlernte, machen einen Teil ihres gesamten literarischen Werkes aus. Neben den Mundarttexten schrieb Lis Böhle einige wenige Erzählungen in Hochdeutsch. Hierin ließ sie jedoch die kölsche Mundart in Form wörtlicher Reden einfließen. Die in diesem Buch zusammengefaßte Artikelserie »Glückliche Jahre« ist dafür ein Beispiel.
Die vielen Anmerkungen zum Stadtteil Nippes, jeweils eine Biographie und Bibliographie zu Lis Böhle und Dr. Hans Schmitt-Rost, ein Personenregister und eine kleine Zusammenstellung und Erläuterung der in den Erzählungen vorkommenden kölschen Wörter für all jene Leserinnen und Leser, die das Kölsch besser trinken als sprechen können, machen diesen 2. Band der Reihe zu einer informativen und unterhaltsamen Lektüre.




Nippes – wat es dat eijentlich?

Reinhold Kruse

Edition Nippes, Bd. 3
Emons Verlag
Broschur
112 Seiten, 24 Abb. und zahlreiche Dokumente
Euro 12

ISBN 3-924491-93-3

vergriffen

BAND 3
Nippes – wat es dat eijentlich?

Was bedeutet das Wort »Nippes« eigentlich? Was bewog die Kölner bereits vor dreihundert Jahren, nach dem knapp zwei Kilometer vor ihrer Stadtmauer gelegenen Ort »am Nippes« zu laufen? Wodurch ist Nippes weit über seine Grenzen hinaus bekannt geworden? Warum wurde es zum »Ausland« erklärt? Fragen, auf die Sie hier Antworten finden.

Soviel sei verraten: Der erste dokumentierte Versuch, die Frage nach der Bedeutung des Ortsnamens Nippes zu klären, datiert aus dem Jahr 1881. Alle sechszehn bisher veröffentlichten Erklärungen werden vorgestellt. Im Anschluß daran vermittelt er die Ergebnisse seiner eigenen Recherchen.

Der Kölner ging bereits im 17. Jahrhundert gerne nach Nippes zum »Biersaufen«. Wiederholt verbot der Kölner Rat das »Auslaufen zum Saufen«, aber vergeblich. Dagegen unterlag der Besuch der berühmten Nippeser Kirmes im 19. Jahrhundert keinem Verbot. Auch diese Vergnügung ließen sich die Kölner nicht entgehen. Nippes wurde zum »Montmartre« Kölns.

Der Maler Heinrich Peter Bock, ein Kölner Original, machte aus seiner Zuneigung für Nippes kein Geheimnis. Wiederholt rief er öffentlich aus: »Ich verlasse Deutschland und ziehe nach Nippes!« Ob er allerdings der Urheber der scherzhaften Redewendung, Nippes sei Ausland, gewesen ist, erscheint eher unwahrscheinlich.

Das Buch vermittelt erstmals umfassend, worauf sich der Ruf von Nippes als dem etwas anderen Kölner Stadtteil historisch zurückführen läßt.



111 Jahre Köln-Nippes

Reinhold Kruse

Edition Nippes, Bd. 4,
Emons Verlag
Hardcover, Fadenheftung
264 Seiten, 380 Abbildungen
Euro 18,50

ISBN 3-89705-130-3
vergriffen

BAND 4
111 Jahre Köln–Nippes

111 Jahre Köln-Nippes – an diesem Jubiläum kommt keiner vorbei, der sich mehr oder weniger ernst mit dem schönsten Kölner Vorort im Norden der Stadt auseinandersetzt. 1888 wurde Nippes völlig unkriegerisch nach Köln eingemeindet. Wie sich seither der Stadtteil unter Kölner Regie entwickelt hat und wie die Nippeser ihren Stadtteil mit Leben füllten, wird Jahr um Jahr kurzweilig anhand von Fotos, Fakten und Verzällcher vermittelt .

111 Jahre Nippes ist ein Buch, prallvoll mit Geschichte und Geschichten und randvoll mit Bildern, das zu den tollsten Entdeckungen einlädt. Ein Sach- und Personenregister sowie eine umfassende Bibliographie zum Stadtteil machen das Buch zu dem Nachschlagewerk über Köln-Nippes.



100 Jahre Markt auf dem Wilhelm(s)platz

Reinhold Kruse


Edition Nippes, Bd. 5,
Hardcover, Fadenheftung
215 Seiten, 222 Abbildungen
Euro 5,00

ISBN 3-9804119-2-3

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BAND 5
100 Jahre Markt auf dem Wilhelm(s)platz

Am 24.7.1900 wurde der erste Markt auf dem Wilhelmsplatz abgehalten. Der »Neppeser Maat« feiert also in diesem Jahr 2000 seinen einhundertsten Geburtstag.

Er ist heute der populärste der Kölner Wochenmärkte. Man kennt ihn weit über die Grenzen von Nippes und Köln hinaus. Er ist der bunteste aller Kölner Märkte mit der lebendigsten Atmosphäre, sagt man. Er findet als einziger Markt in Köln an jedem Werktag statt.
Sein Standort trägt zu seiner Attraktivität bei. Die Marktstände werden nicht auf irgendeinem Parkplatz aufgebaut, sondern auf dem Wilhelmsplatz, dem ältesten öffentlichen Platz von Nippes. Er wurde im Jahr 1899 angelegt und befindet sich im Zentrum des Stadtteils.

Beide zusammen, Markt und Platz, sind »dat Hätz vun Neppes«.

In diesem Buch erfährt die Leserin und der Leser Bemerkenswertes und Unterhaltsames über den Markt und den Platz aus über einhundert Jahren.





Der Nippeser Weiher

Reinhold Kruse
Edition Nippes, Bd. 6
Hardcover, Fadenheftung,
264 Seiten, 196 Abbildungen,
19,90 €

ISBN 3-9804119-3-1

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BAND 6
Der Nippeser Weiher

Ein Nippeser Volksgarten existierte von 1893 bis 1902 zwischen der Neusser Straße, der Mauenheimer Straße und dem Niehler Kirchweg. Ein Weiher bildete den Mittelpunkt der Grünanlage. An seinem Ufer stand ein Gartenpavillon. Der Zugang zum Nippeser Volksgarten erfolgte durch die gleichnamige Restauration an der Neusser Straße 315.
Nach der Schließung des Nippeser Volksgartens wurde der Weiher zu- und das Gelände aufgeschüttet. Darauf entstand das neue Wohnviertel um den Königin-Luise-Platz, heute Erzbergerplatz.
Der Weiher befand sich in einer alten Rheinrinne, die durch Nippes verlief. Die Fluten der Rheinhochwasser füllten sie und überschwemmten das sog. Nippeser Tiefgebiet , Teil eines großen Retentionsraumes zwischen Nippes und Niehl. Zum Schutz vor Überflutung errichtete man in dieser Rinne den Riehler Damm.
Oberhalb des Weihers hatten bereits die Römer auf hochwasserfreiem Terrain einen Bauernhof (villa rustica) errichtet, später siedelten die Franken hier. Das Gewässer ist in einer schriftlichen Urkunde aus dem 13. Jahrhundert erstmals als Fischteich erwähnt, auf Landkarten ab dem Jahr 1758 belegt.
Die Wohnortnamen Nippes und Mauenheim lassen sich auf diesen Weiher zurückführen.
Das Buch zeigt die vielfältige Bedeutung dieses seit rund hundert Jahren nicht mehr vorhandenen, aber Jahrtausende bestehenden Weihers für das Werden und Wachsen des heutigen Stadtteils Köln-Nippes auf: siedlungsgeschichtlich, namensgeberisch, städtebaulich, wirtschaftlich, ökologisch und hochwassertechnisch.


Weitere Publikationen:

100 Jahre Nordfriedhof und seine Vorgänger in Niehl, Nippes, Weidenpesch
Festschrift 1995, 32 S. (nicht mehr lieferbar)

Von der Herrlichkeit Mauenheim zum herrlichen Mauenheim
Festschrift 1999, 89 S. (nicht mehr lieferbar)

Archivbilder Köln-Nippes
2007, Sutton Verlag, 230 historische Fotos (ab1885), 127 S - 17,90€ (ausverkauft!)
2009, 2. Auflage 17,90 €

Archivbilder Köln-Nippes - 2. Band
2010, Sutton Verlag, 230 historische Fotos (ab1871), 127 S - 17,90€

Weitere Bände sind in Arbeit:
Das Straßenlexikon; Nippes per pedes - der Stadtteilführer; 600 Jahre Mauenheimer Höfe; Eisenbahn in Nippes; Schulen und Kirchen; Nippes in der Franzosenzeit (1794-1815)
u.v.a.